Gib mir vier! - Die Parole beim Poken
Juni 28th, 2009Als Liebhaber aller Arten von Spielkonsolen können mich natürlich auch die technischen Spielereien, die Tag für Tag auf den Markt kommen, begeistern. Das neuste Gadget, das ich für euch entdeckt habe, nennt sich Poken und dient dazu, neue Bekanntschaften einfach und schnell in die Freundesliste von Social Networks wie StudiVZ, Xing oder Facebook hinzuzufügen.
So gut wie jeder hat heutzutage ein Profil auf einer dieser Seiten, auf der man alle seine Freunde und Bekannten in die Freundesliste hinzufügen und so immer in Kontakt mit ihnen bleiben kann. Wer neue Bekanntschaften schließt, wird also früher oder später die Kontaktdaten für diese Networks austauschen. Mit einem Gadget wie Poken braucht man dafür weder Stift noch Zettel, das ganze ist mit einem „Handschlag“ getan!
Poken sind kleine Schlüsselanhänger in den verschiedensten Designs wie Ninja, Panda oder Gorilla. Der Körpere der Figur ist eigentlich nur eine Schutzkappe, das wichtige Teil ist die große vierfingerige Hand. In ihr befindet sich Speicher mit USB Anschluss für den Computer, ein RFID-Chip und Batterien.
Wenn man nun jemanden trifft, der auch ein Poken besitzt, kann man sich ganz einfach gegenseitig in die Freundeslisten von Facebook und co. aufnehmen: Ein Handschlag der niedlichen Poken genügt! Berühren sich die Gadgets an den großen Händen, leuchten die Handflächen grün auf und die Poken speichern die Nummer des anderen. Schließt man das Poken wieder an den PC an, werden zu dieser Nummer die Onlineprofile herausgesucht und die Freundeslisten länger und länger.
Auch im Berufsalltag werden die Poken wohl bald ein recht nützlicher Schlüsselanhänger sein. Noch sind die Designs sehr verspielt, aber es wird schon an seriöserem gearbeitet. So kann man neue Geschäftpartner und Kollegen zum Beispiel in Xing adden.
Seit kurzem gibt es die Poken in Onlineshops überall zu kaufen. Bekanntschaften nicht aus den Augen zu verlieren ist mit diesen niedlichen Gadgets so einfach wie noch nie. Und wer per Poken Kontaktdaten austauscht sagt übrigens „Gib mir vier“ – schließlich haben die Poken nur vier Finger. ![]()
